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  • Der Unterschied in… Kolumbien

Der Unterschied in… Kolumbien

Eine besondere Zusammenarbeit mit dem niederländischen Lebensmitteleinzelhändler Coop und unserem kolumbianischen Erzeuger Frutas Comerciales hat zu einem Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen der kolumbianischen Erntehelfer und Verpacker unserer Beeren geführt. Pro verkaufte Schale EAT ME Physalis in den Coop-Supermärkten spendeten wir 25 Cent. Gemeinsam erzielten wir 15.000 €. Mit dieser Summe wurden 209 kolumbianische Frauen und Männer 2017 im Rahmen von Schulungen auf ihre Rechte aufmerksam gemacht und darüber informiert, was sie tun können, wenn sie Opfer von Gewalt werden.

So wie unserem Partner und Kunden Coop Supermarkten ist es auch uns bei Nature's Pride wichtig, dass die Arbeiter, die unser Obst und Gemüse ernten und verpacken, unter guten und sicheren Arbeitsbedingungen arbeiten. Das ist es genau, was unser Erzeuger Frutas Comerciales in Kolumbien bietet. Wir arbeiten schon seit 2003 intensiv mit Frutas Comerciales an kontinuierlichen Verbesserungen, haben täglichen Kontakt mit dem Unternehmen und besuchen regelmäßig die Felder und das Packhaus in Kolumbien.

„Die Aktion mit den Physalis hat Früchte getragen."

HARTE ARBEIT
Es ist noch früh, aber in den kolumbianischen Bergen wird schon hart gearbeitet. Die Physalis-Ernte findet statt. Jeder schneidet konzentriert vor sich hin, auch wenn es zu regnen beginnt. Für jedes zusätzliche geerntete Kilo bekommen die Arbeiter einen Bonus zusätzlich zu ihrem Lohn und das ist schön. Adela (44) ist mit ihrem festen Lohn zufrieden. Sie arbeitet erst seit einem Monat bei Frutas Comerciales, nachdem sie zehn Jahre lang in einer Schulküche gekocht hat. Sie hatte genug von der Arbeit in der Küche und freut sich, nun draußen in der Natur sein zu können. Sie ist die Hauptverdienerin, weil ihr Mann durch eine Erbkrankheit blind geworden ist. Ihre beiden Töchter, 16 und 18 Jahre alt, wohnen noch zu Hause. Abgesehen davon ist die Arbeit auf dem Feld für Adela vor allem eine Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen.

DIE EIGENEN RECHTE KENNEN
Heute legen die Arbeiter ihre Scheren pünktlich nieder, weil sie eine Schulung bekommen. Im Vorjahr wurden in einer Aktion mit EAT ME Physalis von jeder verkauften Schale bei Coop Supermarkten 25 Cent für ein Projekt reserviert, um die Lebensbedingungen der kolumbianischen Erntehelfer und Verpacker unserer Physalis zu verbessern. Das Projekt möchte die Frauen und Männer von Frutas Comerciales auf ihre Rechte aufmerksam machen und sie informieren, was sie tun können, wenn sie Opfer von Gewalt werden. Gemeinsam mit den Verbrauchern, unserem Erzeuger und allen Supermärkten der niederländischen Kette Coop haben wir 15.000 € gesammelt. An zwei Schulungsnachmittagen und bei einer abschließenden Messe werden sie über Gesundheit und (Arbeits-)Rechte informiert. „Wir denken immer sehr viel an andere, aber es ist wichtig, an erster Stelle an uns selbst zu denken", beginnt eine der Trainerinnen die zweite Schulungseinheit. Die Arbeiter sitzen auf einer Holzbank in der Kantine und hören aufmerksam zu. Einige machen Notizen in einem Heft. „Was machst du, wenn deine Rechte nicht beachtet werden?", fährt sie fort. Es ist mucksmäuschenstill im Raum. „Geht es euch gut, ihr seht mich so erschrocken an", sagt die Trainerin lachend. Anhand von Quizfragen und Zeichnungen lernen die Arbeiter den ganzen Nachmittag mehr über ihre Arbeitsrechte, Arbeitsverträge und werden über persönliche Gesundheit informiert. Für viele Arbeiter ist dies neue Materie. Es ist für sie schwierig, sich für sich selbst einzusetzen, und diese Schulung hilft ihnen dabei.

ANGENEHME ATMOSPHÄRE
Die abschließende Messe beginnt. Da und dort sind Stände rund um verschiedene Themen aufgebaut. Die Arbeiter werden in fünf Gruppen geteilt und besuchen die Stände. Adela bekommt viele neue Informationen. Dennoch hat sie den Eindruck, dass ihre Arbeitnehmerrechte bereits beachtet werden. Ihr Lohn reicht aus, um davon leben zu können, und sie fühlt sich mit ihren Kollegen wohl. „Danke", sagen sie am Ende des Nachmittags, als die Messe vorbei ist. „Das war lustig, lehrreich und interessant."

GUTER MENSCH
Die Sonne geht fast schon unter, als Adela gemeinsam mit ihren Kollegen nach Hause in die Berge geht. In ihrem Haus ist es behaglich und gemütlich, an niedrigen Balken hängen Töpfe und Becher. An der Wand hängen Fotos, Hufeisen und die Gitarre von Adelas Mann. Adelas jüngere Tochter bringt einen Stapel Holz in die Küche, um den Herd anzuheizen. Als Adela Wasser für das Abendessen aufgesetzt hat, geht sie zum Fenster. „Sehen Sie, das hält uns gesund", sagt sie, während sie zusieht, wie die Abendsonne einen märchenhaften Schimmer auf die Berge legt. „Dieser schöne Ausblick, die frische Luft und vor allem die Ruhe am Land." Ihr Mann stellt sich neben sie und fügt hinzu: „Und dass wir versuchen, jeden Tag wieder ein guter Mensch zu sein."

Rezepte und Tipps mit Physalis

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